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Schwiegervaters Kontaktgrill

Und nochmal auf den Grill...

Spontan, schnell und einfach drinnen grillen? Kein Problem mit einem Kontaktgrill. Gemüse, Burger, Sandwich oder Steak… – wir haben ein Profigerät ausprobiert und sind begeistert.

Die Tage waren wir in Vechta bei Giulias Eltern. Ich war schon einen Tag früher angekommen und hatte noch keine zwei Schritte in Haus gemacht, da schnappt mich Lothar (Schwiegervater in spe und seines Zeichens begeisterter Hobbykoch) und präsentiert mir stolz seine neueste Errungenschaft: einen Kontaktgrill. Den Gedanken sich einen anzuschaffen hatte Lothar schon länger und als Lehrer hat er sich natürlich vor dem Kauf ausgiebig informiert, um nicht zu sagen ein Zweitstudium absolviert. Die Wahl fiel auf den Panini von Bartscher.

Kontaktgrill Panini von Bartscher

Kontaktgrill Panini von Bartscher

Also ab in die Küche und das gute Stück begutachten. Mit 19 Kilo ist er SEHR solide und braucht einen festen Platz, es sei denn man möchte durch Auf- und Abbau seine Arme trainieren. Alles ist massiv und entweder aus Edelstahl oder Gusseisen. Gastro-Qualität eben! Den Panini gibt es in drei unterschiedlichen Ausführungen:

  • oben und unten gerillt
  • oben und unten glatt
  • oben gerillt und unten glatt

Lothars Wahl fiel auf die Version oben gerillt und unten Glatt. Die Kombination, die die meisten Möglichkeiten bietet. Man kann grillen und hat die typischen Streifen und tolle Röstaromen.

Typische Röststreifen durch die gerillte obere Grillplatte

Typische Röststreifen durch die gerillte obere Grillplatte

Die untere glatte Grillplatte bietet die Möglichkeit einfach etwas zu braten. Beim Überbacken kann man leicht Hitze von oben zugeben, denn die obere Grillplatte bleibt auf jeder(!) Höhe stehen und richtet sich automatisch parallel aus.

Die Bedienung ist herrlich einfach – Profigerät eben. Es gibt genau einen Knopf: den Temperaturregler, der gleichzeitig auch als Ein- und Ausschalter dient. Die maximale Temperatur liegt bei 300° Grad und der Bartscher braucht so ca. 10 Minuten bis er auf Temperatur ist. Schaltet man ihn ein, leuchtet links vom Regler eine grünes und rechts ein rotes Lämpchen. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, schaltet sich die rote Lampe aus und man kann loslegen.

Flüssigkeiten oder Fett aus dem Grillgut fängt die Fettauffangschale vorne unter der Grillplatte auf und die kann man leicht rausnehmen und reinigen. Apropos Reinigung: Das Gerät lässt sich extrem leicht reinigen. Bei Bedarf kann man die Grillplatten herausnehmen, meistens reicht aber das Abwischen mit einem nassen Schwamm, solange die Platten noch etwas warm sind.

Nachdem ich nun meinerseits ein Intensivseminar Kontaktgrill erhalten hatte, war ich vor allem eins: HUNGRIG und neugierig den Grill in Aktion zu sehen. Die Geschäfte hatten schon zu, also haben wir improvisiert. Roggenbrot war da, Käse, Rucolasalat, Zwiebeln und Rindergehacktes. Perfekt! Da konnte man doch quasi einen Burger draus bauen. Also los!

Burger grillen

Fertig! Jetzt genießen. Ich kann euch sagen: köstlich!

Schnell gemacht und sooo lecker!

Schnell gemacht und sooo lecker!

So schnell ist ein Burger gezaubert. Das macht Spaß und Lust auf mehr. :-)

Steaks grillen

Am zweiten Tag Abends kam Giulia und hatte a) Hunger und b) via Instagram schon Wind vom Kontaktgrill bekommen. Sie wollte auch. Klar! Wir drei einigten uns auf Steaks. Also los, drei gute Steaks à ähm…500g geholt – wir wollten ja testen was der Grill kann. Die Steaks waren ca. 3 cm dick. Den Grill haben wir auf 250° aufgeheizt und die Steaks 3 Minuten gegrillt. Das Ergebnis kann sich für’s erste Mal doch sehen lassen:

Jeder Biss ein Genuss!

Perfekt

Perfekt

Einfacher kann man Steaks nicht machen! Tipp: Die Steaks vorher rauslegen, so dass sie Raumtemperatur bekommen, dann kühlt der Grill nicht so ab. Das kann er zwar ab, aber mehr Hitze ist mehr Hitze! ;-)

Das ist Lothar, nach dem Genuss seines ersten „richtigen“ Steaks vom Kontaktgrill.

zufrieden & satt

zufrieden & satt

Unser Fazit

Der Kontaktgrill Panini (in der breiteren Version) macht richtig Spaß! Ein Profigerät: robust, einfach zu bedienen. Mit ca. 230 Euro (z.B. bei Amazon) nicht ganz günstig, aber aus unserer Sicht jeden Euro Wert. Den kauft man nur einmal und kann ihn dann noch seinen Kindern vererben. Wer also mal schnell ein Panini, Steak oder Grillgemüse etc. machen möchte, wir an dem Kontaktgrill sehr viel Freude haben.

Ja, Grillgemüse kann man da auch perfekt drauf machen. Sind wir nur nicht mehr zu gekommen. Das gibt’s dann beim nächsten Mal! ;-)

1 Kommentare

  1. Des Nachts, die Uhr bewegt sich rasch, viel zu rasch auf Mitternacht zu. Kurz bevor ich den Rechner ausschalte, noch ein letzter Blick auf den neuesten Beitrag eines meiner liebsten Blogs. Kontaktgrill … aha … Und jetzt? Habe ich Hunger! Wie bitteschön soll ich jetzt einschlafen können?

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