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Sommerlich-saftiger Zitronenkuchen

Saftiger Zitronenkuchen

Zitronenfans aufgepasst! Sommerlicher geht es wohl kaum: Unser Zitronenkuchen ist herrlich saftig, unglaublich lecker und kommt mit Geheimtrick von Giulias Oma für eine extra Portion Zitronigkeit!


Meine Oma Ruth hat früher die tollsten Torten überhaupt gebacken. Sie war berühmt für ihre Donauwellen und ihren Frankfurter Kranz, aber nicht nur ihre Torten, sondern auch ihre Kuchen waren der Knaller – vor allem ihr Zitronenkuchen! Doch wie das so oft ist, man nimmt vieles für selbstverständlich. Ich habe sie damals nach vielen Dingen gefragt, aber leider nie nach ihrem Zitronenkuchenrezept. Vor einigen Jahren ist sie dann leider verstorben. Ich war sehr traurig…
Irgendwann wollte ich dann einen Zitronenkuchen backen – so wie Oma immer. Ja, er war lecker, aber eben nicht SO lecker und vor allem fand ich ihn viel zu trocken. Omas Kuchen war immer total saftig und von innen hatte ihr Zitronenkuchen die Konsistenz eines Brownies. Irgendwann erzählte ich meinem Papa davon und er meinte, dass Oma einen Trick hatte: Kurz nach dem Backen sticht man mit einem dünnen Spieß Löcher in den Kuchen und gießt frischen Zitronensaft hinein! Tadaaa! Und siehe da: Mein Kuchen schmeckt (fast – weil Omas Kuchen einfach etwas besonderes waren) so gut wie der von Oma! :-) Und das Tolle: Er hält sich mehrere Tage und bleibt dabei auch ziemlich lange saftig.
Endlich gibt es wieder saftigen und herrlich frischen Zitronenkuchen – und vielleicht ja ab jetzt auch bei euch? :-)

Zitronig, frisch und locker, aber vor allem LECKER! :-)

Zitronig, frisch und locker, aber vor allem LECKER! :-)

Zutaten für den Zitronenkuchen

  • 250g Butter (Zimmertemperatur)
  • 250g Rohrohrzucker
  • 5 Eier
  • 250g Weizenmehl
  • 2TL Backpulver
  • 80ml Zitronensaft (ca. 2 Zitronen)
  • 80g Puderzucker
  • evtl. Zitronenabrieb einer Zitrone
Die Zutaten

Die Zutaten

Zubereitung

Schritt 1
Die Butter mit dem Rohrohrzucker schaumig schlagen und anschließend die Eier hinzufügen. So lange durchrühren bis sich der Zucker weitestgehend aufgelöst hat.

Schritt 2
Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und unter die Masse rühren bis ein glatter Teig entsteht.
++ Wer es sehr (!) zitronig mag, der kann nun noch den Abrieb einer Zitrone untermischen! ++

Schritt 3
Eine Kastenform einfetten und den Teig hineingeben. Den Backofen auf 180°C vorheizen und den Kuchen ca. 60-70 Minuten backen.
++ Achtung! Schaut immer wieder nach, ob euer Kuchen schon braun wird. Bei uns passiert das meistens schon nach knapp 10 Minuten. Legt dann einfach ein Stück Alufolie über den Kuchen! ++

Schritt 4
Den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und mit einem Spieß, eine langen Nadel, o.ä. auf der oberen Seite tief einstechen – jedoch nicht bis zum Boden durchstechen. Unser Spieß war sehr dick – je dünner der Spieß desto weniger sieht man nachher die Einstichlöcher. Sofern euer Spieß dünner ist, stecht ruhig öfter in den Kuchen, damit sich der Zitronensaft überall gut verteilt.
Nun vermischt ihr den Zitronensaft mit dem Puderzucker und träufelt (am besten mit einem Löffel) das Gemisch über den Kuchen. Achtet darauf, dass ihr den Saft gleichmäßig verteilt.

++ Wenn ihr es sehr (!!!) zitronig mögt, dann könnt ihr natürlich auch bis zu 130ml Zitronen saft und etwas mehr Puderzucker verwenden – unser Tipp: Testet unsere Variante und variiert beim nächsten Mal ganz nach eurem Geschmack! ++

Lasst den Kuchen nun am besten über Nacht auf einem Gitter durchziehen!
Nach Belieben den Kuchen nun entweder pur, mit Puderzucker oder mit Glasur verfeinern.
Fertig! :-)

4 Kommentare

  1. Barbara Kolditz sagt

    Hab das Rezept etwas abgewandelt –
    Ich hab den Zucker ausgetauscht gegen 200g Xylit – reicht vollkommen aus, das Mehl wurde teilweise ersetzt durch 2 pck. Mandelpudding (gesamt 74g) 180g Mehl -100g haben 67 Kh,1 Eßlöffel Kokosmehl ( da haben aber 100g 75 KH-also eigentlich mehr wie Mehl), habe 2 Kuchen draus bekommen- 1 ne kl. Springform – da hab ich nich 1,5 Apfel mit reingeschnippelt) und einen Kastenkuchen – sehr fluffig beide

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