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Olivenöl No. 23 (Bio)

Olivenöl No. 23

Einer unserer Lieblinge in der Küche: das Bio Olivenöl No. 23 von Familie Sinanos aus Griechenland. Ob pur mit ein wenig grobem Meersalz und Brot oder ins Salatdressing – es ist aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken.

Schon die ersten Tropfen verbreiten den herrlichen Duft einer frisch gemähten Wiese und mediterranes Lebensgefühl breitet sich aus. Das grasige Aroma und der Duft wecken sofort Erinnerungen an Sonne und Urlaub. Öl mit etwas Meersalz und dann ein Stück Baguette rein tunken – so einfach kann purer Genuss sein.

Das Olivenöl No. 23 von arteFakte eignet sich hervorragend für Salatdressings und den Klassiker Tomate-Mozzarella, besonders im Zusammenspiel mit unserem Lieblingsbalsamico. Es ist ein kräftiges Olivenöl mit einer sehr grasigen Note ohne dabei bitter zu sein. Es passt gut zu Fisch und Meeresfrüchten, aber auch als Verfeinerung von Frischkäse- / Quarkdipps. Es ist zum Braten bis 210°C geeignet und wir benutzen es gerne bei Fisch oder Bratkartoffeln. Ein richtiger Knaller ist Giulias Ofengemüse (Rezept folgt!), welches ebenfalls mit dem No. 23 zubereitet wird.

Gewonnen wird es aus der Olivensorte Manaki in Klenia (Region Korinth) und hat eine schöne gold-grüne Farbe. Die Manaki Olive zählt zu einer der besten Oliven und zu den wichtigsten Sorten in Griechenland. Das aus ihr gewonnene Olivenöl ist sehr hochwertig – das schmeckt und riecht man direkt.

Olivenöl No. 23

Ein gutes Brot und Olivenöl – mehr braucht es nicht

Entsprechend der Qualität zählt es mit ca. 16 Euro je Liter nicht zu den günstigsten Olivenölen auf dem Markt, aber aus unserer Sicht ist es jeden einzelnen Euro davon wert. Zudem ist es ein Bio Olivenöl und auf der Internetseite von arteFakte können alle Laborberichte, Transportwege etc. eingesehen werden und natürlich kann man es dort auch bestellen.

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Bio Qualität, mechanische Kaltextraktion

Die hohe Qualität des Olivenöls ist die eine Seite, die uns so begeistert.  Die andere Seite, die wir sehr sympathisch finden ist, dass Wörter wie Nachhaltigkeit, hohe Qualität,Transparenz, Fairness im Handel und Beziehungen sowie Verantwortung nicht nur Buzzwords, sondern tatsächlich gelebte Praxis bei arteFakt und den Oliviers sind. So wird den Oliviers geholfen, wenn mal eine Ernte ausfällt oder andere Schicksalsschläge das Überleben gefährden. Nachzulesen z.B. im Jahresbericht 2013. Da haben wir erfahren, dass die Produktion unseres Lieblingsöls gefährdet sei. Heidenei! Was war passiert? Winde mit viel Sand hatten die Bestäubung der aufgehenden Blüten verhindert. Dimitrios und Maria Sinanos konnten gerade einmal 180 Liter Olivenöl erzeugen. Katastrophe! Gerade vorher hatten wir uns mitgefreut, dass die Beiden geheiratet hatten und nun standen sie am Rande der Verzweiflung. Auf der Internetseite von arteFakte wurde über die Idee eines Olio-Soli abgestimmt (eine überwältigende Mehrheit war dafür) und dann auch eingeführt. Die Geschichte ging gut aus, sonst hätten wir ja jetzt nicht unseren Jahresvorrat bekommen und so steht es weiterhin bei uns auf dem Tisch. :-)

Wir finden es großartig, dass man auch die Menschen hinter dem Produkt „kennenlernt“ und Anteil nehmen kann. Da macht das Genießen viel mehr Spaß und man hat einen konkreten Bezug – eine Geschichte zum Olivenöl. Und irgendwann besuchen wir die Beiden mal. Sie werden uns nicht kennen, aber wir kennen ihre Geschichte und ihr Öl.

2 Kommentare

  1. Die Seite hatte ich noch nicht entdeckt. Danke für den Link und diesen Bericht. Liest sich sehr gut und wird auf jeden Fall mal in die engere Auswahl genommen.

  2. Pingback: Leichter mediterraner Nudelsalat - Gourmetgeeks

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